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Zählt Esport für euch als richtiger Sport?
#1
Mahlzeit!

Ein aktuelleres Thema: Ist Esport für euch richtiger Sport? 

Das IOC hat ja behauptet das Esport nicht olympisch werden sollte. Gleichzeitig wächst die Industrie rund um Esport aber drastisch schnell und es wird immer populärer.
Teilweise haben Turniere von Fortnite, LOL oder Counter:Strike über eine Millionen Zuschauer. 

Darüber hinaus wird gesagt das Esport Spieler halt nur vor dem PC sitzen und Videospiele spielen. Das stundenlange Training und der mentale Stress wird wohl nicht Ernst genommen. Dodgy
Ich als ehemaliger FIFA Esportler (Ein ESL Winter-CUP Spiel bestritten) würde schon gerne Wissen was die Community davon hält.

Gruß!
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#2
Schwieriges Thema...

Ich bin selber zwiegespalten....

Computerspiele gehören in der heutigen Zeit zu unserer Gesellschaft wie das Amen in der Kirche, das Brötchen beim Bäcker oder das Sierra in Leone Wink und der Markt wächst und wächst. Auf der einen Seite weiß ich, wie schwer manche Computerspiele sind, das ist auf Esport Niveau eine ernste, anstrengende Angelegenheit.

Auf der anderen Seite, betrachte ich "Schach" oder "Angeln" auch nicht wirklich als Sport, obwohl das ja Sportarten sind. 

Das Ganze olympisch werden zu lassen stelle ich mir relativ schwierig vor, dann müsste man ja unterscheiden zwischen bspw. "Ego Shootern" und "Sportspielen", da würden ja unzählige Kategorien dazu kommen. 

Dann müsste man Sammelkartenspiele ja auch dazu zählen... und spätestens an dem Punkt würde ich sagen, da hört es dann auf.
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#3
Wenn Schach ein Sport ist, dann Esports erst recht!

Ob das Spielgerät nun aus Holz, Kunststoff oder elektrischen Signalen besteht spielt nicht wirklich eine Rolle.

Bei den meisten großen E-Sport Kategorien muss man lange und hart trainieren, damit man körperlich überhaupt mithalten kann. Da geht es dann darum den Körper (Hände & Finger) per muscle memory (d.h. Körper spult bestimmte Bewegungen ab ohne zu überlegen) so zu trainieren, dass er schnell und effizient die richtigen Klicks und Tastenkombinationen durchführt - und dies unter sich ändernden Bedingungen! Ein Profi Strarcraft Spieler hat im Schnitt 130 Actions per Minute, das sind mehr als 2 pro Sekunde und man spricht hier nicht von Hirnlosen Klicks, sondern überlegten und präzisen Manövern, die spiel entscheidend sein können! Im Vergleich wäre das übrigens in etwa so als würden beim Hindernislauf die Hürden in Höhe & Abstand ständig variieren - onhne, dass der Hürdenläufer es kommen sieht! An dieser Stelle hat e-sports in Fragen körperlichen und geistigen Anspruchs Darts lange überholt Wink Das muss natürlich trainiert werden, um mit den Oberen mithalten zu können und das geht aufgrund körperlicher Voraussetzungen natürlich nur so bis Mitte 20....Kommt einem irgendwie bekannt vor oder? -

Die eigentliche Frage bei dem Thema ist *Aluhut aufsetz* nicht ob E-Sports echter Sport ist, denn das dürfte neben Darts und Schach eigentlich jedem sofort ersichtlich werden, sondern WARUM er noch nicht als Sport anerkannt ist.

Die traurige Antwort darauf ist: Weil alte, reiche Männer ihre Profite & Investoren schützen und damit alle eines internationalen Phänomens berauben. (Mit dem sie übrigens nen haufen Geld verdienen könnten, aber sie verstehen nicht wie und haben Angst, also lieber blockieren)

Klingt komisch? Hier ein kleiner und unterhaltsamer Beitrag darüber wie unser Lieblings-Verbrecher Uli Hoeneß ERFOLGREICH für den Ausschluss von E-Sports aus dem deutschen Profi-Sport lobbiet:

https://www.youtube.com/watch?v=7ee1OVwueBo
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#4
Sehe ich nicht so.

Da geht es doch nur um Fingerfertigkeit und nichts anderes.
God save the screen
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#5
Für mich schon
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#6
Moin Moin,

für mich steht das außer Frage: Na klar ist E-Sport auch Sport. Man denke nur mal daran, dass die virtuellen Welten heute richtige Sportler hervorgebracht haben. Ein schönes Beispiel sind Rennspiele wie Gran Turismo. Dort gibt es einen Wettbewerb bei dem Spieler aus aller Welt gegeneinander antreten. Zunächst virtuell, doch die besten von ihnen treten dann in realen Rennautos gegeneinander an. Auf echten Rennstrecken! Wenn Videospiele so etwas fördern können, dann sind die Anstrengungen, Zeit und der Wettbewerb im virtuellen Raum für mich schon sehr real Wink 
Es gab sogar mal jemanden, der dann beim richtigen 24 Stunden Rennen am berühmten Nürburgring mitgefahren ist. 

Für mich sollte sich die Frage also nicht stellen Wink

Grüße an alle
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#7
Ich merke schon, die Frage ist nicht so einfach beantwortet. Big Grin

Meine Meinung dazu ist natürlich Pro Esport. Ich finde selbst Amateur Turniere unglaublich spannend zum zuschauen.

Besonders COD oder Rocket League sind mit die spannendsten Events. Wenn nicht sogar spannender, als der berühmte 100 Meter Sprint. Meiner Meinung nach sollte man den Spielern eine Plattform bieten, welche eine ungewöhnliche Zielgruppe trifft. Ich denke selbst für Leute die keine Videospiele spielen, kann das äußerst Spannend sein.

Pinkman hat dann wiederum was interessantes gesagt: F1 Esport Spieler wurden letztes Jahr dazu eingeladen, selber ein F1 Auto zu pilotieren und ggf. eine reale Motorsportkarriere zu starten. Das finde ich im Bezug zu seinem Beispiel heftig. Stellt euch mal vor ihr spielt jahrelang Rennspiele & am Ende fahrt ihr in einem richtigen Rennen um die Top Platzierungen mit.

Grüße!
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#8
Es kommt wirklich darauf an, wie man Sport definiert, wenn man von körperlicher Aktivität spricht, dann ist eSports kein Sport (genauso wie Schach). Wenn man nur von Wettkampf spricht, dann kann man eSports sehr wohl als Sport sehen. Man sollte sich selbst fragen, wie die eigene Definition von Sport ist.

Mich persönlich stört es nicht, wenn eSports als Sport bezeichnet wird. Ich habe nur die Hoffnung, dass es niemals im olympischen Programm aufgenommen wird.
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#9
Hallo!
Ich kann meinem Vorposter beipflichten: Es kommt ganz darauf an, wie man Sport definiert.
Für mich persönlich hängt Sport mit körperlicher Aktivität zusammen, deswegen würde ich E-Sport nicht dazuzählen. Wenn mir jemand erzählt, dass er regelmäßig Sport macht, ist das nämlich nicht, was ich mir vorstelle. Verstehe auch nicht wirklich, warum genau man Schach zu Sport dazuzählt?
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